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Die Stifter
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Otto und Willy Gruber sicherten die Zukunft
ihres Lebenswerkes vorausschauend mit einem Testament, das mit
eineinhalb Seiten nicht nur eine Meisterleistung an Kürze
darstellt, sondern in seiner Zielsetzung Modellcharakter für
andere Unternehmer haben kann, die ebenfalls ohne leibliche Erben sind.
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Ihre Hauptsorge galt der finanziellen Zukunft ihrer Firma
"Stahlgruber". Um das Eigenkapital in Höhe von rund 23 Millionen
Mark auf Dauer im Unternehmen zu halten, vermachten die Gebrüder
Gruber es als Stiftung ihrer geliebten Heimatstadt München.
Allerdings mit der Bedingung, daß es als unkündbares
Darlehen, und damit mit eigenkapital-ähnlichem Charakter im
Unternehmen blieb. Es wird mit 6 Prozent verzinst.
Die Zinserträge von jährlich rund 1,4 Millionen Mark
fließen dem Träger der Stiftung, der Stadt München
zu. Dort ist das Schulreferat dafür zuständig, dass diese
Summe gemäß dem Stiftungszweck für die Schulung und
Förderung des Nachwuchses im Kfz- und Vulkaniseur-Handwerk
eingesetzt wird.
Die Stiftung wurde 1970 vom Stadtrat der Landeshauptstadt München
angenommen. Sie wurde im Laufe der vergangenen 30 Jahre zur monetär
größten Stiftung, die die Stadt München verwaltet.
Seit 1997 befindet sich die Zentrale der Stiftung in einem markanten
Gebäude am "Mittleren Ring", Nähe dem Autobahnbeginn der A 95
"Autobahn Garmisch", das aus Stiftungsmitteln errichtet wurde.
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